FarbeKaliumsilikat
Peinture au silicate
Die Mineralfarbe, die keinen Film bildet: sie verkieselt chemisch mit dem mineralischen Untergrund und wird Teil der Wand.

Ein Wandbild von Pellegrini in Basel, 1921–1923 mit Keimfarben gemalt und noch immer im Freien.
Foto EinDao · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Das Wichtigste
- Wasser
- Spritzwasser
- Außen
- Bewittert
- Boden
- Nur Wand
- Pflege
- Kaum
- Dampf
- Dampfdurchlässig
Woraus sie besteht
Kaliumsilikat als Bindemittel, mineralische Füllstoffe (Calciumcarbonat, Dolomit, Talkum), mineralische Pigmente. Zwei Formen, die man nicht verwechseln darf: reines Silikat, zweikomponentig, das einen mineralischen Untergrund braucht und darin verkieselt; und Dispersionssilikat, einkomponentig, mit bis zu 5 % Organik — der Grenze der NF T 30-808 — für ein breiteres Untergrundspektrum.
Verarbeitung
Der Untergrund
Ein mineralischer Untergrund: Putz, Beton, Stein, alte Mineralfarben. Abblätternde organische Farben entfernen; Silikat-Fixativ desselben Systems auftragen. Glas und Naturstein abdecken — Silikat verätzt sie.
Werkzeug
Alkalibeständiger Pinsel oder Rolle, Handschuhe und Schutzbrille.
Arbeitsschritte
- 1Grundanstrich: Farbe mit dem Fixativ des Systems verdünnt, laut Datenblatt.
- 2Schlussanstrich unverdünnt, in einem gleichmäßigen Zug je Wandfeld.
- 3Nie in praller Sonne, bei Frost oder auf durchnässtem Grund streichen.
Trocknung
12 h zwischen den Anstrichen; die Verkieselung läuft wochenlang weiter.
Allgemeiner Ablauf des Handwerks, bei etwa 20 °C. Wo ein Hersteller ein eigenes Datenblatt veröffentlicht, gilt dieses.
Preis
Noch kein Hersteller dieses Katalogs verkauft diese Oberfläche mit veröffentlichtem Preis. Sie wird hier beschrieben; der Katalog führt sie, sobald ein Hersteller einen nennt.
Pflege
Die dauerhafteste hier: sanft abwaschbar und zwanzig Jahre an der Fassade ohne Abblättern, da es keinen Film zum Abblättern gibt.
- Aufwand · Kaum
- Dampfdurchlässig