Alle Oberflächen

Feuchträume

Putze für Feuchträume: Bad, Küche, Waschküche

Ein Bad ist keine Dusche: die Wände bekommen Dampf, Kondenswasser und etwas Spritzwasser, aber kein fließendes Wasser. Das ist die gute Nachricht, denn viele mineralische Putze fühlen sich dort wohl — besonders Kalk nimmt Feuchte aus der Luft auf und gibt sie wieder ab, statt sie an einer dichten Wand herunterlaufen zu lassen.

Das Kriterium

Aufgenommen: Putze und Stuckoberflächen, deren Wasser-Urteil mindestens „nur Dampf“ lautet. Lehm- und Gipsputz fallen heraus: sie leiden unter anhaltender Feuchte.

Geeignete Putze

Unter den Farben bestehen dieselbe Prüfung: Badigeon de chaux, Peinture à la chaux, Peinture au silicate, Peinture acrylique.

Damit es hält

  1. 1Lüften: ein diffusionsoffener Putz regelt die Feuchte, er ersetzt keinen Lüfter.
  2. 2Hinter Waschbecken oder Arbeitsplatte eine spritzwasserfeste Oberfläche wählen oder die Zone schützen (Seife, Wachs, mineralische Hydrophobierung).
  3. 3Kalk einige Wochen karbonatisieren lassen, bevor der Raum Dampf bekommt.
  4. 4Einen diffusionsoffenen Putz nicht unter Acrylfarbe verschließen: damit geht genau das verloren, was ihn geeignet machte.

Hier zu meiden

Andere Einsätze